<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bremen.antragsgruen.de/bremen/feedamendments" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Landesmitgliederversammlung Grüne Bremen 26.09.2025: Änderungsanträge</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung Grüne Bremen 26.09.2025: Änderungsanträge</title>
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            </image><item>
                        <title>Ä30 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/motion/90209/amendment/93441</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 55 bis 56 einfügen:</h4><div><p>das Leben der Geiseln gefährdet und die gesamte Bevölkerung Gazas weiter in eine katastrophale Lage bringt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Auch der Zugang zu Informationen war bereits vor dem 07. Oktober und seitdem massiv verstärkt Teil des Konfliktes. Einen unabhängigen Zugang für Journalist*innen in den Gazastreifen verbietet das israelische Militär. Mehr als 170 Journalist*innen wurden seit Beginn der Kampfhandlungen vom israelischen Militär getötet [Quellen s.u., ggf. entsprechend anpassen]; wie viele Opfer der Hamas wurden ist nicht rekonstruierbar. Begründet wurde die Tötung von Journalist*innen wiederholt mit Beschuldigungen der Beteiligung an terroristischer Aktivität, die angesichts des besonderen Schutzstatus von Journalist*innen unzureichend belegt waren und auch selbst nicht überprüfbar sind. Somit bilden die Mitteilungen des israelischen Militärs selbst eine der wenigen Informationsquellen, die ebenfalls nicht neutral überprüft werden können, insbesondere in deutschsprachigen Medien aber die Berichterstattung dominieren. Berichte aus dem Gazastreifen von dort aushelfenden europäischen und nordamerikanischen Ärzt*innen sowie von unter Einsatz ihres Lebens arbeitenden lanfristigen Partner*innen internationaler Medien bieten nur einen beschränkten Einnblick. Auf die Wahrnehmung dieser Arbeit nehmen Vertreter*innen der israelischen Regierung wiederholt Einfluss durch Leugnungen, Diskreditierungen und Vorwürfe der Unterstützung der Hamas, die auf eine weitere Unterbindung der Berichterstattung abzielen. Der begrenzte Informationsfluss aus dem Gazastreifen trägt bei zu einem Ungleichgewicht in der Personalisierung und Aufmerksamkeit: Während die unter grausamsten Bedingungen festgehaltenen Geiseln der Hamas richtigerweise namentlich bekannt sind, bleibt das Leid der Palästinenser*innen weitgehend gesichtslos aus der Distanz betrachtet. Eine umfassend informierte Beurteilung der Zustände im Gazastreifen ist praktisch unmöglich. Umso mehr braucht es den unbeschränkten Zugang für unabhängige Berichterstattung, um ein Bild der Lage in Gaza und eine Beurteilung der Zustände durch die internationalen Gemeinschaft zu ermöglichen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p>
<p>Quellen entsprechend einarbeiten:</p>
<p><a href="https://rsf.org/en/country/palestine">https://rsf.org/en/country/palestine</a></p>
<p><a href="https://cpj.org/special-reports/2024-is-deadliest-year-for-journalists-in-cpj-history-almost-70-percent-killed-by-israel/">https://cpj.org/special-reports/2024-is-deadliest-year-for-journalists-in-cpj-history-almost-70-percent-killed-by-israel/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:27:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä29 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93440</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93440</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 40:</h4><div><p>Nach einigen Wochen der Waffenruhe zu Beginn des Jahres 2025 <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und dem Scheitern weiterer Verhandlungen um die Freilassung der Geiseln </ins>führte die <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelische </ins>Regierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im März </del>den Krieg <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">im Gazastreifen fort</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">weiter</ins> und verhängte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zeitgleich </del>eine <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wochenlange </ins>Blockade <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">über die Lieferung </del>humanitärer Hilfsgüter nach Gaza. Die folgende Hungersnot betrifft Hunderttausende Menschen. 132.000 Kinder sind aufgrund akuter Mangelernährung vom Tod bedroht.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><a href="#_ftn2">[2]</a></del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">[2]</ins> In mehreren Anordnungen und Gutachten hat der Internationale Gerichtshof (IGH) die Dringlichkeit des Schutzes der Zivilgesellschaft betont. Das undifferenzierte Vorgehen gegen die Bevölkerung in Gaza verurteilen wir nachdrücklich.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Angesichts des Ausmaßes </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Das Ausmaß </ins>der Zerstörung in Gaza und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der gezielten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die gezielte</ins> Blockade humanitärer Hilfe <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">macht für uns deutlich, dass</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Verhältnismäßigkeit der israelischen Selbstverteidigung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelische Armee</ins> im <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Verlauf des Krieges den </ins>Rahmen des humanitären Völkerrechts <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">mittlerweile </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">verlassen hat und gegen Grundsätze des humanitären Völkerrechts verstößt. Auch wenn die abschließende juristische Beurteilung des Kriegsgeschehend die zuständigen israelischen und internationalen Gerichte wahrscheinlich noch über Jahre beschäftigen wird.<br>Auch die chaotisch organisierte Wiederaufnahme der Lieferungen hat die prekäre Lage bis heute nicht ausreichend verbessern können. Es ist dringend notwendig, dass die israelische Regierung und die internationalen Hilfsorganisationen gemeinsam zuverlässig für die Grundversorgung der Bevölkerung </ins>in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zweifel gezogen werden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gaza sorgen. Eine Verweigerung der humanitären Grundversorgung kritisieren wir nachdrücklich; sie darf niemals Mittel militärischer Auseinandersetzungen sein.<br><br>Nach dem Massaker vom 7. Oktober ist es das legitime Ziel Israels, die Herrschaft der Hamas über Gaza zu brechen und damit die Gefahr einer – von der Hamas angekündigten – Wiederholung zu beseitigen. Aber auch in der israelischen Gesellschaft wird zunehmend massiv die Frage gestellt, ob und wieweit dieses legitime Ziel der Entwaffnung der Hamas noch eine Kriegsführung legitimiert, die das Leben der Geiseln gefährdet und die gesamte Bevölkerung Gazas weiter in eine katastrophale Lage bringt.<br><br>Internationale Gerichte befassen sich über die Besetzung des Westjordanlandes hinaus nun auch mit dem Vorgehen der israelischen Regierung in Gaza, sowie mit den Verbrechen der Hamas. Der Internationale Strafgerichtshof hat im Herbst 2024 Haftbefehle gegen einerseits die Führungsriege der Hamas und andererseits gegen Premierminister Netanyahu und seinen ehemaligen Verteidigungsminister erlassen, da diese für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich seien. Auch viele NGOs, etwa die israelische Organisation B´Tselem, sehen im israelischen Vorgehen einen Völkermord. Der Internationale Gerichtshof ermittelt derzeit wegen des Verdachts auf einen Völkermord gegen Israel. Im Januar 2024 verpflichtete er Israel, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa die Gewährleistung humanitärer Hilfe und die Verfolgung öffentlicher Aufstachlungen, um einen Genozid in Gaza zu verhindern. <strong>Zuletzt befand</strong><strong>eine unabhängige Kommission des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, dass das Vorgehen von Regierungs- und Militärakteur*innen - darunter direkte Militärgewalt, Aushungern, und die Zerstörung der grundlegenden medizinischen Infrastruktur - im Kontext ihrer Aussagen und erklärten Ziele als auf die Auslöschung der Palästinenser*innen abzielend und somit als Genozid zu werten sei. [</strong><strong><em><span class="underline">QUELLE anpassen</span></em></strong></ins><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">]. Hieraus ergibt sich umso mehr die Verantwortung, der Gewalt unmittelbar Einhalt zu gebieten und die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen</ins>.</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ggf. nach Ä28; Begründung erfolgt mündlich</p>
<p>Quelle entsprechend anpassen:</p>
<p><a href="https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/09/israel-has-committed-genocide-gaza-strip-un-commission-finds">https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/09/israel-has-committed-genocide-gaza-strip-un-commission-finds</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:20:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä28 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93439</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93439</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 40:</h4><div><p>Nach einigen Wochen der Waffenruhe zu Beginn des Jahres 2025 <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und dem Scheitern weiterer Verhandlungen um die Freilassung der Geiseln </ins>führte die <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelische </ins>Regierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im März </del>den Krieg <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">im Gazastreifen fort</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">weiter</ins> und verhängte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zeitgleich </del>eine <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wochenlange </ins>Blockade <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">über die Lieferung </del>humanitärer Hilfsgüter nach Gaza. Die folgende Hungersnot betrifft Hunderttausende Menschen. 132.000 Kinder sind aufgrund akuter Mangelernährung vom Tod bedroht.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><a href="#_ftn2">[2]</a></del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">[2]</ins> In mehreren Anordnungen und Gutachten hat der Internationale Gerichtshof (IGH) die Dringlichkeit des Schutzes der Zivilgesellschaft betont. Das undifferenzierte Vorgehen gegen die Bevölkerung in Gaza verurteilen wir nachdrücklich.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Angesichts des Ausmaßes </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Das Ausmaß </ins>der Zerstörung in Gaza und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der gezielten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die gezielte</ins> Blockade humanitärer Hilfe <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">macht für uns deutlich, dass</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Verhältnismäßigkeit der israelischen Selbstverteidigung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelische Armee</ins> im <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Verlauf des Krieges den </ins>Rahmen des humanitären Völkerrechts <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">mittlerweile </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">verlassen hat und gegen Grundsätze des humanitären Völkerrechts verstößt. Auch wenn die abschließende juristische Beurteilung des Kriegsgeschehend die zuständigen israelischen und internationalen Gerichte wahrscheinlich noch über Jahre beschäftigen wird.<br>Auch die chaotisch organisierte Wiederaufnahme der Lieferungen hat die prekäre Lage bis heute nicht ausreichend verbessern können. Es ist dringend notwendig, dass die israelische Regierung und die internationalen Hilfsorganisationen gemeinsam zuverlässig für die Grundversorgung der Bevölkerung </ins>in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zweifel gezogen werden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gaza sorgen. Eine Verweigerung der humanitären Grundversorgung kritisieren wir nachdrücklich; sie darf niemals Mittel militärischer Auseinandersetzungen sein.<br><br>Nach dem Massaker vom 7. Oktober ist es das legitime Ziel Israels, die Herrschaft der Hamas über Gaza zu brechen und damit die Gefahr einer – von der Hamas angekündigten – Wiederholung zu beseitigen. Aber auch in der israelischen Gesellschaft wird zunehmend massiv die Frage gestellt, ob und wieweit dieses legitime Ziel der Entwaffnung der Hamas noch eine Kriegsführung legitimiert, die das Leben der Geiseln gefährdet und die gesamte Bevölkerung Gazas weiter in eine katastrophale Lage bringt.<br><br>Unterdrückung und Brüche des Völkerrechts sind dabei keine neue Erscheinung nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, den sie keinesfalls rechtfertigen, sondern Ausdruck eines strukturellen Unrechts, das seit Jahrzehnten andauert</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:17:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Gemeinschaft lässt sich nicht verordnen - Strukturelle Probleme angehen statt über Dienstpflichten diskutieren </title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/Gemeinschaft-lasst-sich-nicht-verordnen-Strukturelle-Probleme-angehe-60955/93438</link>
                        <author>Henrike Müller (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/Gemeinschaft-lasst-sich-nicht-verordnen-Strukturelle-Probleme-angehe-60955/93438</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_16620_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 164:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Forderungen nach Dienstpflichten geistern von der CDU bis zum Bundespräsidenten seit Monaten durch die Debatten und Rufe nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht kommen von ganz Rechts sowieso.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen erfordern ein nachhaltiges Umdenken, wenn es um die Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz und den sozialen Zusammenhalt geht. Angesichts vermehrter Umweltkatastrophen, des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, zunehmender Cyberangriffe, hybrider Kriegsführung sowie einer zunehmenden und teilweise aktiv betriebenen gesellschaftlichen Spaltung und Segregation ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Reaktionsfähigkeit auf all diese Herausforderungen und Bedrohungen stärken und die Bevölkerung sowohl für ein besseres soziales Miteinander als auch für neue Sicherheitsherausforderungen sensibilisieren. Es ist richtig, dass der Bund die finanziellen Grundlagen für den Wiederaufbau der Infrastruktur und die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit geschaffen hat. Doch Investitionen allein reichen nicht aus. Wir brauchen auch mehr helfende Hände, Sachverstand und Kooperation, sei es im Zivil-, Katastrophen- oder im Umweltschutz, im sozialen und gesellschaftlichen Bereich – auch, aber nicht nur während akuter Krisen.<br><br>Gerade deshalb ist die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung, die Wehrpflicht einfach in alter Form wiederzubeleben, ein fatales Signal. Ein Pflichtdienst, der als reine Wehrpflicht, weiterhin nur Männer und nur die junge Generation betrifft und ausschließlich auf militärischen Dienst setzt, ignoriert die gesellschaftliche Realität von heute und verstärkt sogar alte Ungerechtigkeiten.<br><br>Stattdessen brauchen wir ein zukunftsfähiges Modell, das die gesamte Gesellschaft einbindet. Wir unterstützen daher die Idee eines verpflichtenden Dienstjahres für alle jungen Menschen nach Abschluss der Schulpflicht. Dieses Dienstjahr muss flexibel gestaltet sein und echte Wahlmöglichkeiten eröffnen: Einsätze etwa in sozialen Einrichtungen, im Katastrophenschutz, in Umweltprojekten, in der Pflege, in Bildungseinrichtungen, aber auch in der Cybersicherheit müssen gleichberechtigt neben einem militärischen Dienst stehen. Nur so lässt sich die Vielfalt der Herausforderungen abbilden und bewältigen, vor denen wir als Gesellschaft stehen.<br><br>Darüber hinaus wollen wir ein freiwilliges Dienstjahr für alle, die sich über das verpflichtende Dienstjahr hinaus engagieren möchten, deutlich ausbauen. Die Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit allen interessierten und dazu bereiten Bürger*innen ist dafür eine zentrale Voraussetzung.<br><br>Ein modernes Dienstjahr darf kein Zwang ohne Gegenleistung sein und auch nicht auf ehrenamtliches Engagement reduziert bleiben. Angemessene finanzielle Entschädigung, Anrechnung auf Rentenansprüche sowie die Anerkennung im Beruf, für Ausbildung und Studium müssen garantiert werden. Gerade junge Menschen haben Anspruch auf echte Wahlfreiheit – auch zeitlich – und darauf, dass ihre individuellen Stärken, Interessen und Pläne berücksichtigt werden. Begleitet werden sollte das Dienstjahr von Qualifizierungsangeboten, insbesondere in für zivilgesellschaftliches Engagement, Krisenmanagement, Katastrophenschutz und digitale Resilienz.<br><br>Die Bremer Grünen stellen klar: Eine Rückkehr zur klassischen Wehrpflicht ist der falsche Weg. Sie ist weder gerecht noch geeignet, die aktuellen und zukünftig absehbaren Krisen zu bewältigen. Wir setzen stattdessen auf ein verpflichtendes Dienstjahr für alle, das Wahlmöglichkeiten zwischen sozialem Engagement und Umweltprojekten, Katastrophenschutz und militärischem Dienst, eröffnet – und verzahnen es mit einem breiteren, attraktiveren Angebot freiwilliger Dienste. Nur so können wir die gesamtgesellschaftliche Resilienz aufbauen, die wir im 21. Jahrhundert wirklich brauchen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Und jetzt ist es tatsächlich so weit: Ende August hat die Regierung das neue Wehrdienstgesetz auf den Weg gebracht. Ab nächstem Jahr werden Jugendlichen, die 18 werden, Fragebögen zugeschickt. Diese verpflichten Männer ab dem Geburtsjahr 2008, Angaben zu Abschlüssen, Fitness und Bereitschaft zum Militärdienst zu machen, auch alle anderen werden dazu angehalten.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ab 2027 sollen für Männer dann auch Musterungen erforderlich sein. Der Wehrdienst an sich soll zwar vorerst freiwillig bleiben, aber eine Verpflichtung kann jederzeit per Gesetz vom Bundestag angeordnet werden, wofür bereits ein unklar definierter Personalmangel reicht.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Am Wehrdienst ist nicht nur zu kritisieren, dass er sich mal wieder gegen junge Menschen richtet, er ist auch ein weiterer Schritt hin zu mehr Militarisierung. Wir werden daran gewöhnt, Militär als normalen Teil der Gesellschaft und Politik zu sehen, wodurch zivile Lösungen und Friedenspolitik weiter an Bedeutung verlieren.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Bundeswehr ist aber kein normaler Arbeitsplatz, sondern geprägt von autoritären Machtstrukturen, sexualisierter Gewalt, Sexismus und Rechtsextremismus. Gerade die Art, wie Macht in der Bundeswehr organisiert ist, ist zutiefst undemokratisch. Sie ist ein Ort normalisierter Gewalt und toxischer Männlichkeit. Schon bisher kommen die Strukturen der Bundeswehr nicht dagegen an, was ein massiver Zuwachs nur verschlimmern wird.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dabei hatten wir 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr. Die Schuldenbremse wurde unter anderem für Verteidigungsausgaben ausgesetzt, jetzt bleiben für junge Menschen nicht nur Schulden, sie müssen auch als Soldat*innen herhalten. Die Bundeswehr scheitert nicht einfach am Mangel von Geld und jungen Menschen – das System ist nicht schlecht ausgestattet, es ist kaputt. Die Beschaffungs- und Besoldungssysteme blockieren die effiziente Nutzung der bestehenden Möglichkeiten. Und selbst wenn man in der Aufrüstungslogik argumentieren wollte, fehlen nicht junge Menschen, die nur für ein Jahr bleiben und eigentlich keinen Bock haben, sondern Fachkräfte.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch ist die Möglichkeit, die Wehrpflicht auf FLINTA* auszuweiten, nicht etwa ein Schritt zu mehr Gleichstellung, wie es uns verkauft wird (6), sondern verschärft bestehende Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. Frauen* übernehmen bereits 44 % mehr unbezahlte Care-Arbeit (1). Sie nun auch noch für „Verteidigung“ verantwortlich zu machen, bedeutet eine dreifache Belastung. Eine Dienstpflicht für alle verteilt über das Leben von 18 bis zum Renteneintritt würde dies verschärfen. Während Männer, die bereits einen Wehr- oder Ersatzdienst geleistet haben, sich diesen anrechnen lassen könnten, würden Frauen* nachträglich in die Pflicht genommen, obwohl sie besonders häufig in sozialen und Pflegeberufen arbeiten.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ebenso zeigen sich beim Thema Bezahlung der Auszubildenden enorme Ungerechtigkeiten. Ab 2027 liegt das Einstiegsgehalt für Wehrdienstleistende bei der Bundeswehr bei 2000 € netto, dazu kommen Unterkunft und Verpflegung, die gestellt werden, sowie weitere Vergünstigungen wie kostenloses Bahnfahren und Zuschüsse zum Führerschein. Gleichzeitig liegt das Durchschnittsgehalt in Ausbildungen nur knapp über 1000 €, ohne zusätzliche Vergünstigungen. Stellen wir Militär wirklich über Gesundheitsversorgung, Pflege oder Kinderbetreuung? Dieses Ungleichgewicht wirft nicht nur Fragen nach gesellschaftlicher Wertschätzung auf, sondern führt auch dazu, dass die Bundeswehr für marginalisierte Jugendliche eine der wenigen Möglichkeiten ist, schnell finanziell unabhängig zu werden. Für privilegierte Menschen ist der Wehrdienst dagegen leichter abzulehnen, während andere aus finanziellen Gründen in ihrer Wahlfreiheit eingeschränkt werden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dass CDU und Co. die Lösung gesellschaftlicher Probleme – von der Verteidigungsfähigkeit bis zur Stabilisierung der Gesundheits- und Pflegesysteme – gerne jungen Menschen überlassen ist kein Geheimnis. Ende März kam aber tatsächlich von den bayerischen Grünen der Ruf nach einem verpflichtenden “Freiheitsdienst.” Diesen haben auch Stimmen der Bremer Grünen öffentlich mit Zustimmung aufgegriffen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aber nicht nur die Verpflichtung für militärische Zwecke ist problematisch. Allen Vorschlägen zur Einführung einer Dienstpflicht für die Lösung struktureller Probleme ist gemein, dass sie gemeinschaftliche Aufgaben und Versäumnisse auf Einzelne abwälzen. Der Fokus auf junge Menschen nimmt umso mehr diejenigen in die Verantwortung, die für die Entstehung der Probleme am wenigsten verantwortlich sind. Insbesondere für die überlasteten Pflege- und Gesundheitssysteme soll eine Dienstpflicht Abhilfe schaffen; und auch Organisationen im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sollen durch zusätzliches Personal abgesichert werden. Vorschläge variieren dabei zwischen einer Dienstzeit von einem Jahr am Stück oder aufgeteilt auf beispielsweise die Zeit zwischen dem 18. Geburtstag und dem Renteneintrittsalter.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dabei verschärfen Dienstpflichten die bestehenden Ungerechtigkeiten und Hürden für ehrenamtliches Engagement, die der Vierte Engagementbericht der Bundesregierung von 2024 unterstreicht (2; 3). Zuallererst muss Engagement bezahlbar sein. Das Taschengeld der Freiwilligendienste von maximal 644€, das in der Realität häufig niedriger liegt, kommt nicht in die Nähe des Existenzminimums und verwehrt so vielen den Zugang zum bestehenden Angebot.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zeitmangel hält besonders diejenigen von Engagement ab, die familiäre Sorge- und Pflegearbeit übernehmen. Auch hier belastet eine Dienstpflicht in einer patriarchalen Gesellschaft FINTA*s also nur zusätzlich (1). Zuletzt resignieren insbesondere junge Menschen von der Teilhabe an der Gesellschaft, weil sie ihre Interessen ignoriert und sich als übergangen wahrnehmen (4) – eine Dienstpflicht nimmt massiv Selbstbestimmung über den eigenen Lebensweg vorweg.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Finanzielle und zeitliche Sorgen der Menschen treffen dabei zusammen mit der bestehenden Unterfinanzierung zentraler gesellschaftlicher Stellen: Sowohl potenzielle Einsatzstellen als auch die Trägerorganisationen der Freiwilligendienste stehen häufig am Rande ihrer Kapazitäten, Freiwillige angemessen betreuen zu können. Gleichzeitig müssen sich zivilgesellschaftliche Organisationen und soziale Dienste regelmäßig gegen Kürzungen wehren und sind vonseiten rechter Parteien zunehmend Zeit und Kraft raubenden Angriffen ausgesetzt. Eine Dienstpflicht würde beispielsweise unzählige schlecht bezahlte Arbeitskräfte ohne Ausbildung in die Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektoren drängen. In allen herrscht akuter Mangel an Fachkräften, den die Angestellten momentan nur durch gesundheitsschädliche Überlastung auffangen. Statt ihnen die Einarbeitung Verpflichteter aufzubürden, müssen sie nachhaltig entlastet werden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die politische Debatte über und der Aufbau von Strukturen zur Umsetzung und pädagogischen Betreuung von Pflichtdiensten binden stattdessen Ressourcen und Aufmerksamkeit. Somit sind auch Pflichtdienste jenseits der Wehrpflicht ein massiver Eingriff in die Selbstbestimmung. Gleichzeitig lösen sie nicht die Probleme, vor denen unsere Gesellschaft steht, sondern halten sie aufrecht, während sie bestehende Ungerechtigkeiten verschärfen. Die Entwicklung nachhaltiger und gerechter Problemlösungen für explodierende Lebenshaltungskosten, überlastete Gesundheitssysteme und den Zusammenbruch des Klimasystems wird ganz im Sinne der Konservativen und Rechten aus der Debatte verdrängt.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Unsere Antwort auf die Debatte um eine Dienstpflicht ist der konsequente Ausbau von Freiwilligendiensten und der Einsatz für dauerhafte, solidarische Lösungen. Statt junge Menschen in eine Pflicht zu zwingen, müssen wir die Rahmenbedingungen so verbessern, dass sich möglichst viele freiwillig dafür entscheiden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Das bedeutet, Angebote in ihrer Anzahl, Zugänglichkeit und Attraktivität massiv auszubauen. Sie müssen allen, insbesondere jungen, Menschen ohne zusätzliche Unterstützung offenstehen. Das aktuell kaum zum Leben reichende „Taschengeld“ muss in ein existenzsicherndes Freiwilligengeld ausgebaut werden. Ansonsten festigen Jugendfreiwilligendienste die Privilegien von finanziell gut gestellten Familien. Unterschiede in der Bezahlung zum Wehrdienst müssen reduziert werden, um nicht-militärischem, zivilgesellschaftlichem Engagement angemessenere Wertschätzung zukommen zu lassen. Die Einsatzstellen verdienen stabile, verlässliche Finanzierung, die das Angebot von Dienstplätzen ermöglicht, aber ihre Unabhängigkeit wahrt. Das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl 2025 hat die richtige Richtung eingeschlagen: Es sieht den Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienstplatz und entsprechenden Ausbau der Bundesfreiwilligendienste vor (5).</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Debatten, ob es nun sechs oder zwölf Monate sein sollen, am Stück oder aufgeteilt, von aufgelösten Wehrämtern oder überlasteten Freiwilligendienststrukturen koordiniert, zielen alle darauf ab, eine unverantwortliche Idee möglichst störungsfrei umzusetzen. Neue Strukturen aufzubauen lenkt ab davon, kaputte zu reparieren. Aufgabe der Grünen muss sein, den politischen Diskurs wieder zu öffnen für strukturelle Lösungen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Deshalb ist die Position der Grünen Bremen: Die bestehenden Freiwilligendienste müssen ausgebaut und durch existenzsichernde Vergütung tatsächlich allen Menschen zugänglich machen; auch die Förderung für eigenverantwortliches zivilgesellschaftliches Engagement muss erhalten und ausgebaut werden. Wir bleiben dabei, einen Raum zu öffnen für strukturelle Lösungen, aber Dienstpflichten jeder Art lehnen wir ab: Denn sie verschlimmern Ungerechtigkeiten, binden dringend benötigte Kapazitäten, und wälzen gemeinschaftliche Verantwortung ab auf diejenigen, die jetzt schon am meisten unter den Versäumnissen der letzten Jahre leiden!</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Quellen</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(1) Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2025): Gender Care Gap - ein Indikator für die Gleichstellung; <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/gender-care-gap/indikator-fuer-die-gleichstellung/gender-care-gap-ein-indikator-fuer-die-gleichstellung-137294">https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/gender-care-gap/indikator-fuer-die-gleichstellung/gender-care-gap-ein-indikator-fuer-die-gleichstellung-137294</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(2) Deutscher Bundestag (2024), Drucksache 20/14120: Vierter Engagementbericht Zugangschancen zum freiwilligen Engagement und Stellungnahme der Bundesregierung;<a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/253736/dd4ef263cc3ef07961b92a09e5e99ffc/vierter-engagementbericht-2024-data.pdf">https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/253736/dd4ef263cc3ef07-961b92a09e5e99ffc/vierter-engagementbericht-2024-data.pdf</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(3) Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2024): Vierter Engagementbericht Zugangschancen zum freiwilligen Engagement Zentrale Ergebnisse; <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/264738/ff6cd5914000bdb0b7d5c924012cee18/vierter-engagementbericht-barrierefrei-deutsch-data.pdf">https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/264738/ff6cd5914000bdb0b7d5c924012cee1-8/vierter-engagementbericht-barrierefrei-deutsch-data.pdf</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(4) BertelsmannStiftung (2024): Mehr Engagement junger Menschen ist möglich - wenn sie sich ernst genommen fühlen; <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/dezember/mehr-engagement-junger-menschen-ist-moeglich-wenn-sie-sich-ernst-genommen-fuehlen">https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/dezember/mehr-engagement-junger-menschen-ist-moeglich-wenn-sie-sich-ernst-genommen-fuehlen</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(5) Bündnis 90/Die Grünen (2025): Zusammen Wachsen – Regierungsprogramm 2025, S. 111, <a href="https://cms.gruene.de/uploads/assets/20250318_Regierungsprogramm_DIGITAL_DINA5.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/assets/20250318_Regierungsprogramm_DIGITAL_DINA5.p-df</a></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">(6)<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-08/wehrpflicht-frauen-friedrich-merz-bundeswehr-feminismus">https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-08/wehrpflicht-frauen-friedrich-merz-bundeswehr-feminismus</a></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:58:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä15 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93437</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93437</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 118 bis 120:</h4><div><p>im Land Bremen sicher leben können. Diskriminierung von Jüdinnen und Juden stellen wir uns ebenso wie antiisraelischem Antisemitismus entschieden entgegen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Wir verurteilen Boykottaufrufe und Boykottaktionen gegen KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und SportlerInnen, nur weil die Jüdinnen und Juden sind.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Angesichts der wachsenden aktuellen Vorfälle (ua. Knzertabsage, Abbruch Radrennen) dringend notwendig.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:49:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä12 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93436</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93436</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 96 bis 97 einfügen:</h4><div><p>Libanon und Syrien sowie die Huthi im Jemen. Die Verteidigungsfähigkeit Israels darf von einer Einschränkung der Waffenlieferungen nicht beeinträchtigt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Israel musste sich und muss sich weiterhin gegen die vom Iran gesteuerte und finanzierte „Achse des Widerstandes“ verteidigen, gegen Angriffe der Hisbollah, der Huthi und des Iran. Ohne Beendigung dieser Bedrohungen kann es keinen dauerhaften Frieden im Nahen Osten geben. Der Iran muss den Bau einer Atombombe nachprüfbar aufgeben und die Aufrüstung seiner Proxis gegen Israel beenden. Die Regierung des Libanon muss bei der Entwaffnung der Hisbollah unterstützt werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Man kann die Reaktionen Israels, auch die innenpolitische Entwicklung, nicht ohne Kenntnis der Gesamtbedrohung des Landes verstehen. Sie hat sich auch nach den militärischen Erfolgen noch nicht grundsätzlich geändert. </em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:47:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93435</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93435</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 89 bis 94:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Friedrich Merz hat angekündigt, dass Deutschland keine Rüstungsgüter mehr nach Israel liefern wird, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Während diese Entscheidung nachvollziehbare Gründe hat und im Grundsatz von uns unterstützt wird, bleibt eine trennscharfe Abgrenzung der Rüstungsgüter schwierig und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Frage der Lieferung von deutschen Rüstungsgütern an Israel</ins> muss im Kontext der Bedrohung Israels durch eine Vielzahl an Akteuren in der Region und der Bedeutung der Verteidigungsfähigkeit abgewogen </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Der generelle Stopp von Rüstungsgütern, die in Gaza verwendet werden können, setzt die Einschätzung voraus, dass dieser Krieg an sich völkerrechtswidrig ist. Für diese Einschätzung gibt es so pauschal trotz aller Behauptungen keine plausible Begründung. </em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:45:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93434</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93434</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 75 bis 76:</h4><div><p>Die Ziele sind <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in erster Linie</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Entwaffnung der Hamas,</ins> die Freilassung der Geiseln, Verbesserung der humanitären Versorgung der Menschen in Gaza und eine Reduzierung der </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>So sind die Ziele richtig auch in Zeile108 beschrieben.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:42:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93433</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93433</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 56 bis 62:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mit der Fortführung des Krieges in Gaza agiert die Regierung um Netanjahu auch gegen die wachsende Kritik aus den Reihen des eigenen Militärs<a href="#_ftn4">[4]</a> und der Opposition, sowie gegen einen großen Teil der Zivilgesellschaft, der zu Zehntausenden gegen den Krieg demonstriert,<a href="#_ftn5">[5]</a> und gegen die Familien der entführten Geiseln. Diese engagieren sich für ein Ende des Krieges im Gazastreifen und die sichere Rückkehr der noch in Gefangenschaft befindlichen Personen<a href="#_ftn6">[6]</a>, zu denen auch mehrere deutsche Staatsbürger gehören.<a href="#_ftn7">[7]</a></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ihre Forderung ist, der Freilassung der Geiseln durch die Hamas oberste Priorität zu geben, dazu auch mit der Hamas zu verhandeln und das Leben der Geiseln durch die erneute Offensive nicht zu gefährden. Unter den Geiseln sind Menschen, die auch die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Wir unterstützen diese Forderungen: Die Hamas muss alle Geiseln freilassen, die noch in ihrer Hand sind. Im Gegenzug muss die israelische Regierung einem Waffenstillstand zustimmen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Die Protestbewegung in Israel ist sehr vielfältig, hat verschiedene Strömungen und Motive, natürlich auch innenpolitische. Einig sind sie sich in der Forderung, dass die Befreiung der Geiseln oberste Priorität haben muss, für die auch schmerzhafte Verhandlungen in Kauf genommen werden müssen. Dafür ist eine Unterbrechung des Krieges notwendig, zumal die neue Offensive auch das Leben der Geiseln gefährden könnte.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:41:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/motion/90211/amendment/93432</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/motion/90211/amendment/93432</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 62 einfügen:</h4><div><p>Westjordanlandes fordert [C], verdeutlicht den Rückhalt dafür auch im Parlament, ohne dabei jedoch Rückschlüsse auf die Bevölkerung zuzulassen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Jede – völkerrechtswidrige – Annexion durch Israel ist strikt abzulehnen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Klare Bekräftigung der Grenze jeder Unterstützung israelischer Politik.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:39:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93431</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93431</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 40:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nach einigen Wochen der Waffenruhe zu Beginn des Jahres 2025 führte die Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im März den Krieg im Gazastreifen fort und verhängte zeitgleich eine Blockade über die Lieferung humanitärer Hilfsgüter nach Gaza. Die folgende Hungersnot betrifft Hunderttausende Menschen. 132.000 Kinder sind aufgrund akuter Mangelernährung vom Tod bedroht.<a href="#_ftn2">[2]</a> In mehreren Anordnungen und Gutachten hat der Internationale Gerichtshof (IGH) die Dringlichkeit des Schutzes der Zivilgesellschaft betont. Das undifferenzierte Vorgehen gegen die Bevölkerung in Gaza verurteilen wir nachdrücklich. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung in Gaza und der gezielten Blockade humanitärer Hilfe muss die Verhältnismäßigkeit der israelischen Selbstverteidigung im Rahmen des humanitären Völkerrechts mittlerweile in Zweifel gezogen werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nach einigen Wochen der Waffenruhe zu Beginn des Jahres 2025 und dem Scheitern weiterer Verhandlungen um die Freilassung der Geiseln führte die israelische Regierung den Krieg weiter und verhängte eine wochenlange Blockade humanitärer Hilfsgüter nach Gaza, um die Hamas daran zu hindern, die Hilfslieferungen zu stehlen und so zur Konsolidierung ihrer Herrschaft zu missbrauchen. Auch die – chaotisch organisierte – Wiederaufnahme der Lieferungen hat die prekäre Lage bis heute nicht ausreichend verbessern können. Es ist dringend notwendig, dass die israelische Regierung und die internationalen Hilfsorganisationen gemeinsam zuverlässig für die Grundversorgung der Bevölkerung in Gaza sorgen. Eine Verweigerung der humanitären Grundversorgung kritisieren wir nachdrücklich; sie darf niemals Mittel militärischer Auseinandersetzungen sein.<br><br>Nach dem Massaker vom 7. Oktober ist es das legitime Ziel Israels, die Herrschaft der Hamas über Gaza zu brechen und damit die Gefahr einer – von der Hamas angekündigten – Wiederholung zu beseitigen. Aber auch in der israelischen Gesellschaft wird zunehmend massiv die Frage gestellt, ob und wieweit dieses legitime Ziel der Entwaffnung der Hamas noch eine Kriegsführung legitimiert, die das Leben der Geiseln gefährdet und die gesamte Bevölkerung Gazas weiter in eine katastrophale Lage bringt.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Auch im März 2025 haben die internationalen Organisationen von drohendem Hungersterben gesprochen; die Vorräte haben dann aber über Wochen gereicht. Die Lage für die Gazaner ist gegenwärtig sehr hart, aber die unmittelbare massenhafte Bedrohung durch Hungertod, ständig vorhergesagt, ist bis heute Gott sei Dank nicht eingetreten. Die fortwährende Überzeichnung der Gefahren verbessert die notwendige Zusammenarbeit vor Ort nicht. Die Verantwortung dafür, dass nicht alle verfügbaren Hilfsgüter auch die Menschen erreichen, liegt gegenwärtig auch, aber keineswegs nur, bei der israelischen Grenzverwaltung.</em></p>
<p><em>Dass wir diese schwierige Abwägung einfacher und besser machen können als die israelische Gesellschaft, darf man bezweifeln. Es gibt Vorwürfe gegen Soldaten und Einheiten der israelischen Armee, gegen völkerrechtliche Regeln im Krieg verstoßen zu haben, die werden auch von der Armeeführung untersucht, auch wenn Konsequenzen. Dass die Weiterführung des Krieges gegen die Hamas an sich ein „Kriegsverbrechen“ sei, folgt nicht aus dem Völkerrecht. Die Verantwortung für die „Undifferenziertheit“ des israelischen Vorgehens liegt in erster Linie bei der Hamas, die alles tut, um den Unterschied zwischen Kombattanten und Zivilisten, zwischen zivilen und militärischen Einrichtungen zu verwischen, unsichtbar zu machen. </em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:37:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93430</link>
                        <author>Hermann Kuhn (KV Bremen-Mitte)</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93430</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 23 bis 25:</h4><div><p>medizinischen Versorgung beraubt dies insbesondere eine junge Generation in Gaza ihrer Bildungs- und Zukunftschancen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitschuld an dieser</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Verantwortung für diese</ins> Tragödie trägt <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zu allererst </ins>die Hamas, die seit Jahrzehnten gezielt die Grenzen zwischen militärischer und </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 28 einfügen:</h4><div><p>missbrauchen. Ein Vorgehen, das eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht verstößt und das wir strikt verurteilen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Der Krieg in Gaza wäre an dem Tag beendet, an dem die Hamas alle Geiseln freilässt, die Waffen niederlegt und kapituliert. Auch Israel hat eine Verantwortung gegenüber der Zivilbevökerung in Gaza, gerade auch wegen der Rücksichtslosigkeit der Hamas. Israel kommt dieser Verantwortung nicht ausreichend nach</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Schon am 8. Oktober haben die Unterstützer der Hamas alles getan, um aus dem Opfer den Täter und aus den Tätern die Opfer zu machen. Es ist deshalb zentral, festzustellen: Der Krieg in Gaza wäre an dem Tag beendet, an dem der Aggressor, die Waffen niederlegt.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:31:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä27 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93404</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93404</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 98 bis 103:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In den vergangenen Monaten haben mehrere Staaten angekündigt, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen, einige haben diesen Schritt bereits vollzogen. Solange die Hamas die politische Führung in Gaza innehat, lehnen wir diese Anerkennung ab. Klar ist, dass es einen geordneten Prozess zur unabhängigen und friedlichen Verwaltung der palästinensischen Gebiete braucht, in dessen Rahmen eine Anerkennung möglich wird.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ein gerechter Frieden kann nur durch eine umfassende Lösung erreicht werden, die auf dem Völkerrecht, der Anerkennung gleicher Rechte für alle Menschen in der Region und dem Ende der Besatzung basiert. Dazu gehört die diplomatische Anerkennung eines souveränen palästinensischen Staates unter Ausschluss jeder Beteiligung der Hamas. Viele Staaten erkennen Palästina bereits an. Es ist wichtig, dass auch Deutschland diesen Schritt geht.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:20:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä26 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93401</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93401</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 118 bis 120 einfügen:</h4><div><p>im Land Bremen sicher leben können. Diskriminierung von Jüdinnen und Juden stellen wir uns ebenso wie antiisraelischem Antisemitismus entschieden entgegen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Es braucht eine klare Abgrenzung zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik an der israelichen Regierung.</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die IHRA-Definition von Antisemitismus ist eine nicht-rechtsverbindliche Arbeitsdefinition, die nicht als juristische Grundlage für Sanktionen geeignet ist und diese Verwendung ausdrücklich ausschließt.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:14:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä25 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93398</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93398</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 133 bis 134:</h4><div><ul><li value="1">Nahostkonflikt zu vermitteln und antisemitischen wie antimuslimischen Vorurteilen vorzubeugen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins></li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>eine kritische Auseinandersetzung mit dem Handeln der Grünen in ihrer Beteiligung an der Bundesregierung im Kontext Israel und Palästina.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:11:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä24 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93397</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93397</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 121 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>einwirken auf die Bundespartei und -regierung für die Freilassung der Geiseln, einen sofortigen Waffenstillstand und den Rückzug der israelischen Armee aus Gaza und dem Westjordanland, sowie einen langfristigen Friedensprozess,</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:10:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä23 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93396</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93396</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 115 bis 120:</h4><div><p>Kriegsfolgen betroffen sind. Meinungsäußerungen und Demonstrationen, die auf das Leid der <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelischen und </ins>palästinensischen Zivilbevölkerung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> aufmerksam machen, finden ihre Grenze dort, wo es zu Antisemitismus<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, Rassismus</ins> und Gewalt kommt. Jüdinnen und Juden sollen im Land Bremen sicher leben können. Diskriminierung von Jüdinnen und Juden <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und antiisraelischem Antisemitismus </ins>stellen wir uns <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">als gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit </ins>ebenso <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">entgegen </ins>wie <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">antiisraelischem Antisemitismus entschieden entgegen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">anti-muslimischem Rassismus und allen anderen rassistischen Verallgemeinerungen</ins>. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zudem braucht es eine größere Aufmerksamkeit für und kritische Einordnung von Polizeigewalt im Rahmen von Demonstrationen und für unverhältnismäßige Einschränkungen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Rassismus darf niemals Eingang in Debatten finden, umso weniger wenn er zu Entmenschlichung und der Abwertung von Leid beiträgt. Darüber hinaus bringt die Ergänzung den Antrag in Einklang mit sich selbst, nachdem in den untenstehenden Entschließungen von Prävention gegen anti-muslimischem Rassismus die Rede ist, nicht jedoch in den Ausführungen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:06:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä22 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93395</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93395</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 98 bis 103:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In den vergangenen Monaten haben mehrere Staaten angekündigt, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen, einige haben diesen Schritt bereits vollzogen. Solange die Hamas die politische Führung in Gaza innehat, lehnen wir diese Anerkennung ab. Klar ist, dass es einen geordneten Prozess zur unabhängigen und friedlichen Verwaltung der palästinensischen Gebiete braucht, in dessen Rahmen eine Anerkennung möglich wird.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ein gerechter Frieden kann nur durch eine umfassende Lösung erreicht werden, die auf dem Völkerrecht, der Anerkennung gleicher Rechte für alle Menschen in der Region und dem Ende der Besatzung basiert. Dazu gehört die diplomatische Anerkennung eines souveränen palästinensischen Staates unter Ausschluss jeder Beteiligung der Hamas. Viele Staaten erkennen Palästina bereits an. Es ist wichtig, dass auch Deutschland diesen Schrit geht.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:04:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä21 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93394</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93394</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 97 bis 98 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Seit Oktober 2023 hat Deutschland über 300 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für die Menschen in Gaza bereitgestellt. Diese Unterstützung ist sehr wichtig und muss dauerhaft und planbar aufrechterhalten bleiben. Deutschland muss die humanitäre Hilfe in Gaza nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch politischen Druck für ihren ungehinderten Zugang ausüben und sie logistisch unterstützen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:01:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä20 zu LA1: Solidarität und Sicherheit auf Basis des Völkerrechts: Für Frieden in Israel und Gaza</title>
                        <link>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93393</link>
                        <author>Hendrik Pröhl (KV Bremen Links der Weser (LdW))</author>
                        <guid>https://bremen.antragsgruen.de/bremen/solidaritat-und-sicherheit-auf-basis-des-volkerrechts-fur-frieden-in-33702/93393</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_42501_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 89 bis 97:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Friedrich Merz hat angekündigt, dass Deutschland keine Rüstungsgüter mehr nach Israel liefern wird, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Während diese Entscheidung nachvollziehbare Gründe hat und im Grundsatz von uns unterstützt wird, bleibt eine trennscharfe Abgrenzung der Rüstungsgüter schwierig und muss im Kontext der Bedrohung Israels durch eine Vielzahl an Akteuren in der Region und der Bedeutung der Verteidigungsfähigkeit abgewogen werden. Diese Akteure umfassen neben der Hamas auch den Iran, die Hisbollah im Libanon und Syrien sowie die Huthi im Jemen. Die Verteidigungsfähigkeit Israels darf von einer Einschränkung der Waffenlieferungen nicht beeinträchtigt werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><span class="underline">Friedrich Merz hat angekündigt, dass Deutschland keine Rüstungsgüter mehr nach Israel liefern wird, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Wir befürworten diese Entscheidung. Israel wird durch eine Vielzahl an Akteuren in der Region bedroht: Neben der Hamas sind dies auch de</span><span class="underline">r</span><span class="underline"> Iran, die Hisbollah im Libanon und Syrien sowie die Huthi im Jemen. Die Verteidigungsfähigkeit Israels muss daher bei Überlegungen in Bezug auf Waffenlieferungen</span><span class="underline"> ebenso berücksichtigt werden wie </span><span class="underline">der Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza, welche aktuell unmittelbar </span><span class="underline">gefährdet </span><span class="underline">ist. Spätestens in den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass immer mehr Waffen für Israel nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu einer weiteren Eskalation. Trotz anhaltender Appelle kommt es immer wieder zu Völkerrechtsverstößen in Gaza. Ein Exportstopp für Waffen, die in Gaza eingesetzt werden können, ist daher angemessen und geboten. </span></ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 21:59:08 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>